E-Scooter verursacht Carport-Brand in Sittensen – Sieben Verstöße bei Verkehrskontrollen am Osterwochenende

(Symbolbild)

Ein ladender E-Scooter hat am 6. April 2024 um 17:14 Uhr einen Carport-Brand in der Straße Up’n Kamp in Sittensen ausgelöst. Ein Bewohner und ein Nachbar erlitten dabei leichte Rauchgasvergiftungen, als sie das Feuer zunächst selbst zu löschen versuchten.

Die beiden Helfer mussten ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie Rauchgase eingeatmet hatten. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand schnell und verhinderte, dass die Flammen auf das angrenzende Reihenendhaus übergriffen. Der Sachschaden beläuft sich nach polizeilicher Schätzung auf etwa 25.000 Euro.

Als mögliche Brandursache ermittelt die Polizei einen E-Scooter, der sich zum Zeitpunkt des Feuers im Ladevorgang befand. Die genaue Ursache wird noch untersucht.

Über die Ostertage registrierte die Autobahnpolizei Sittensen auf der A1 insgesamt sieben schwere Verkehrsverstöße: drei Trunkenheitsfahrten, zwei Fahrten unter Drogeneinfluss und zwei Fahrten ohne gültige Fahrerlaubnis.

Bei den Kontrollen fiel ein 38-jähriger Skoda-Fahrer in Richtung Hamburg auf, dessen Drogentest positiv auf Kokain und Amphetamine ausfiel. Zudem besaß er keine Fahrerlaubnis. Ein 65-jähriger Mann aus Tarmstedt legte den Beamten ein Führerscheindokument vor, obwohl ihm die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war. Das Dokument hatte er zuvor als gestohlen gemeldet – es wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Im Bereich Bockel stoppten die Beamten eine 32-jährige Frau mit 0,54 Promille Alkohol im Blut. Bei Elsdorf hielten sie einen 46-jährigen Mann an, der 1,29 Promille aufwies und ebenfalls keine Fahrerlaubnis besaß. In der Nacht von Sonntag auf Montag kontrollierten sie bei Tiste einen 28-jährigen VW-Fahrer mit THC-Beeinflussung. Bei Gyhum erwischten sie einen 25-jährigen Autofahrer mit 1,41 Promille.

Die meisten Verstöße ereigneten sich in der Nacht zu Ostern. Die Polizei betont, dass Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss konsequent verfolgt und geahndet werden.