Streit am Ostbahnhof: 43-Jähriger beleidigt Bahnmitarbeiter und leistet Widerstand – Beamter durch Hund verletzt

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Ein 43-jähriger Mann aus München hat am Montagmittag (6. April) einen Bahnmitarbeiter am Ostbahnhof beleidigt und später bei polizeilichen Maßnahmen Widerstand geleistet. Dabei wurde ein Bundespolizist durch den Hund des Mannes verletzt.

Gegen 13 Uhr geriet der 43-jährige Deutsche mit einem 27-jährigen türkischen Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Informationsschalter im Ostbahnhof in Streit. Der Münchner hatte den Bahnangestellten zuvor beleidigt. Als alarmierte Bundespolizisten eintrafen, hatte sich der Mann bereits vom Tatort entfernt. Die Beamten trafen ihn erst im U-Bahnbereich an und brachten ihn zusammen mit seinem kleinen Hund, einem Norfolk-Terrier, zum Revier im Ostbahnhof.

Bei der Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks fanden die Polizisten ein Taschenmesser. Als der 43-Jährige gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen Widerstand leistete, mussten ihn die Beamten fesseln. Durch das Geschehen geriet das Tier offenbar in Panik und biss einen Beamten ins Bein.

Nach der Festnahme klagte der Münchner über Schmerzen, woraufhin der Rettungsdienst hinzugezogen und der Mann untersucht wurde. Nach Abschluss der Untersuchung und der polizeilichen Maßnahmen konnte der 43-Jährige die Dienststelle mit seinem Hund wieder verlassen. Er muss sich nun wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Der gebissene Beamte erlitt leichte Abschürfungen am Bein und war anschließend nicht mehr dienstfähig.