Bundespolizei nimmt gesuchten Franzosen mit Haftbefehl und Messer fest

(Symbolbild)

Die Bundespolizei hat am Grenzübergang Neuenburg am Rhein einen 25-jährigen französischen Staatsangehörigen festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Bei der Kontrolle am Samstag (04.04.2026) stellten die Beamten zudem ein mitgeführtes Einhandmesser sicher.

Der Mann war mit seinem Auto aus Frankreich kommend über die Rheinbrücke nach Deutschland eingereist, als ihn die Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen stoppte. Die Überprüfung ergab, dass ein deutsches Gericht den französischen Staatsangehörigen im vergangenen Jahr wegen Nötigung zu einer Geldstrafe verurteilt hatte. Da er diese Strafe nicht bezahlte, hatte die Staatsanwaltschaft vor einigen Wochen einen Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Da der in Frankreich wohnhafte 25-Jährige die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 1.600 Euro vor Ort nicht bezahlen konnte, steht ihm nun eine Ersatzfreiheitsstrafe bevor. Zusätzlich führte er ein Einhandmesser mit sich, das die Einsatzkräfte sicherstellten. Wegen des mitgeführten Messers muss der Mann mit einem Bußgeld rechnen.