Schweiz übergibt zehnfach gesuchten Algerier an deutsche Behörden

(Symbolbild)

Die Schweiz hat einen 31-jährigen algerischen Staatsangehörigen an die deutsche Bundespolizei überstellt, der wegen zehn verschiedener Straftaten gesucht wird. Die Übergabe erfolgte am Donnerstag (02.04.2026) am Autobahnübergang Weil am Rhein.

Dem Mann wird vorgeworfen, im Jahr 2024 mehrere Diebstähle begangen zu haben. Nach den Taten soll er sich ins Ausland abgesetzt haben, woraufhin ein Amtsgericht einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Der Hauptvorwurf lautet auf besonders schweren Diebstahl.

Zusätzlich werden dem Algerier weitere Straftaten zur Last gelegt: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, das Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen sowie weitere Diebstahlsdelikte. Insgesamt neun weitere Staatsanwaltschaften hatten Ersuchen zur Aufenthaltsermittlung gestellt.

Nach der Festnahme durch die Bundespolizei wurde der Gesuchte einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dort wartet er nun auf seine Verhandlung.