Ein 53-jähriger Mercedes-Fahrer ist am Freitagabend auf der Landstraße 1135 (Wurmberger Straße) in Pforzheim vor einer Polizeikontrolle geflohen und dabei mit 2,8 Promille erwischt worden. Der Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18 Uhr, als der Autofahrer offensichtlich die stationäre Polizeikontrollstelle auf Höhe der Einmündung Im Altgefäll erkannte. Der 53-Jährige versuchte sich durch ein Wendemanöver einer Kontrolle zu entziehen, wurde aber kurze Zeit später von den Beamten angehalten.
Bei der anschließenden Kontrolle nahmen die Polizisten Alkoholgeruch bei dem Pkw-Lenker wahr. Ein Atemalkoholvortest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von etwa 2,8 Promille. Der Mann musste daraufhin in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde sichergestellt.
Die Polizei weist darauf hin, dass bereits ab 0,3 Promille von einer relativen Fahruntüchtigkeit gesprochen wird. Kommen alkoholbedingte Fahrfehler oder ein Verkehrsunfall hinzu, drohen Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtliche Konsequenzen. Ab 1,1 Promille liegt absolute Fahruntüchtigkeit vor, was in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis zur Folge hat.
Alkohol beeinträchtigt Hör- und Sehfähigkeit erheblich, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille steigt das Unfallrisiko bereits um das Zwölffache an.