Die Bundespolizei hat einen 41-jährigen deutschen Staatsangehörigen identifiziert, der am Dienstag (31. März 2026) zwischen 6:10 und 6:20 Uhr im Hauptbahnhof Nürnberg sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben soll. Der Vorfall ereignete sich an der östlichen Sitzgruppe im Zwischengeschoss des Bahnhofs.
Eine bislang unbekannte Frau wurde auf das Geschehen aufmerksam und suchte anschließend Hilfe bei der DB-Information in der Mittelhalle des Hauptbahnhofs. Die Deutsche Bahn alarmierte sofort die Bundespolizei.
Am Morgen des 2. März 2026 konnte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Nürnberg den Tatverdächtigen im Nürnberger Hauptbahnhof antreffen und identifizieren.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen. Die bislang unbekannte Zeugin sowie weitere Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 205551-105 oder per E-Mail unter bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de zu melden.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg ist mit ihren circa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Fläche von 16.082 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820 Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg – Ingolstadt. Ihr gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt an.