Matratzenbrand in Hockenheimer Gemeinschaftsunterkunft – 60 Bewohner unverletzt

(Symbolbild)

In einer Gemeinschaftsunterkunft in der Brühler Straße in Hockenheim ist am Sonntagabend gegen 21:15 Uhr eine Matratze im Erdgeschoss in Brand geraten. Das Gebäude wurde daraufhin umgehend geräumt, alle rund 60 anwesenden Personen blieben unverletzt.

Die Feuerwehr Hockenheim rückte mit 24 Einsatzkräften an und konnte das Feuer rasch löschen. Bereits gegen 22:15 Uhr konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude wieder betreten. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist bislang ungeklärt und wird vom Polizeirevier Hockenheim untersucht. In diesem Zusammenhang gab die Polizei umfassende Präventionshinweise zum Schutz vor Bränden heraus.

Zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen gehört das Vermeiden von offenem Feuer wie Kerzen oder Räucherstäbchen, die niemals unbeaufsichtigt brennen sollten. Besonders gefährlich ist das Rauchen im Bett oder in der Nähe von Matratzen, da glimmende Zigaretten eine der häufigsten Ursachen für Matratzenbrände darstellen.

Die Polizei empfiehlt außerdem, elektrische Geräte sicher zu nutzen und Steckdosen nicht zu überlasten. Ladekabel oder Kochplatten sollten nicht unbeaufsichtigt in Betrieb bleiben. Besonders wichtig sind funktionstüchtige Rauchmelder in Zimmern und auf Fluren, die niemals entfernt oder deaktiviert werden dürfen.

Für den Notfall rät die Polizei, Treppenhäuser und Flure stets frei von Gegenständen zu halten, damit eine schnelle Evakuierung möglich ist. Im Brandfall sollten Bewohner sofort den Notruf 112 wählen, das Gebäude umgehend verlassen und alle anderen Bewohner informieren.