Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der L 230 bei Heroldstatt haben Beamte am Dienstagabend acht Autofahrer erwischt, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Die Kontrolle fand zwischen 21.30 Uhr und 22.35 Uhr auf der Strecke von Laichingen in Richtung Heroldstatt statt, wo eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h gilt.
Den negativen Spitzenwert erreichte ein 52-jähriger Audi-Fahrer, der mit 141 km/h und damit 41 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit unterwegs war. Ihn erwarten nun eine Geldbuße von über 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
Die Polizei betont, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptunfallursachen darstellt. Unfälle mit überhöhter Geschwindigkeit hätten oft schwerwiegende Folgen. Die regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Die Beamten appellieren an alle Verkehrsteilnehmer: „Runter vom Gas! Überschätzen Sie nicht die eigenen Fähigkeiten und rechnen Sie auch mit Fehlern von anderen! Ein Unfall mit schweren Folgen belastet Opfer und Täter oft ein Leben lang!“
Ausführliche Informationen zu den Gefahren durch schnelles Fahren bietet eine Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die unter www.statistik-bw.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.