Die Polizei Peine hat gemeinsam mit Stadt und Landkreis eine Sicherheitsoffensive für E-Scooter gestartet. Am 8. April 2026 führten die Beamten erstmals Schwerpunktkontrollen im Stadtgebiet und der Fußgängerzone durch, um gegen Verstöße von E-Scooter-Fahrern vorzugehen.
Hintergrund der Aktion sind steigende Unfallzahlen mit den Elektrokleinstfahrzeugen. Die Polizei identifiziert als häufigste Unfallursachen Fahruntüchtigkeit und Fehler bei der Straßenbenutzung sowie das verkehrswidrige Benutzen des Gehwegs. Zusätzlich sorgt unbedachtes und rücksichtsloses Park- und Abstellverhalten für Probleme im Straßenverkehr.
E-Scooter sind mittlerweile fester Bestandteil des Straßenverkehrs im Landkreis Peine und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Neben steigenden privaten Zulassungen stellen auch Verleihfirmen die Fahrzeuge zur Nutzung bereit. Für diese noch relativ neue Mobilitätsform zeichnet sich in den polizeilichen Erhebungen und Statistiken inzwischen ein konkretes Bild bei Nutzung und Unfallbeteiligungen ab.
Bei den Kontrollen am 8. April klärten die Beamten verkehrswidrig handelnde E-Scooter-Fahrer auf und sanktionierten sie bei Bedarf. Gleichzeitig informierten sie Passanten und andere Verkehrsteilnehmer über Besonderheiten, Vorgaben und mögliche Gefahren im Zusammenhang mit E-Scootern.
Die Sicherheitsoffensive wird fortgesetzt: Am 11. April 2026 informieren die Sicherheitspartner im Rahmen des BRAWO Mobility Spring über das Thema E-Scooter. Interessierte können dort viele Fragen klären lassen und ihr Geschick in einem Handling-Parcours testen.