Wiesbaden: Ladendetektivin verletzt – Getränkedieb flüchtet nach Attacke

(Symbolbild)

Ein unbekannter Mann hat am Mittwochmittag in Wiesbaden-Westend mehrere Getränkedosen gestohlen und dabei eine Ladendetektivin verletzt. Der Täter entwendete gegen 10:50 Uhr die Waren aus einem Geschäft am Bismarckring und verließ den Markt ohne zu bezahlen.

Als die Detektivin die Verfolgung aufnahm und den Mann mehrfach zum Stehenbleiben aufforderte, drehte sich dieser um und griff sie am Arm. Anschließend stieß er die Frau zu Boden und flüchtete mit dem Diebesgut in unbekannte Richtung. Die Ladendetektivin erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Der flüchtige Täter wird auf etwa 30 Jahre geschätzt und ist circa 175 bis 180 Zentimeter groß. Er hat ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild, trägt einen Schnurrbart sowie zerzauste, dunkelblonde Haare und Ohrringe. Bekleidet war er mit einer olivgrünen Jogginghose und einer dunklen Jacke. Zudem führte er einen beigen Jutebeutel mit sich.

In einem zweiten Vorfall kam es am Mittwochabend gegen 19:00 Uhr in der Bahnhofstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 33-jähriger Mann geriet zunächst in einen verbalen Streit mit zwei unbekannten Männern. Die Auseinandersetzung verlagerte sich vom Gehweg in Höhe der Reisinger-Anlagen auf die Fahrbahn der Bahnhofstraße, direkt vor die dortigen Parkstreifen.

Dort eskalierte der Konflikt: Der 33-Jährige wurde gewürgt, geschlagen und am Boden liegend getreten. Die beiden Angreifer flüchteten anschließend und konnten trotz polizeilicher Fahndung nicht mehr angetroffen werden.

Der erste Täter ist männlich, mittleren Alters, etwa 165 Zentimeter groß und von schlanker Statur. Er hat braune Haare, ein nordafrikanisches Erscheinungsbild und trug ein rotes Trikot. Sein Komplize ist ebenfalls männlich, mittleren Alters, etwa 170 Zentimeter groß und schlank. Er hat kurze, schwarze, lockige Haare, ein nordafrikanisches Erscheinungsbild und war mit einer dunklen Jogginghose bekleidet.

Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die die Taten beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.