LKW-Brand und Folgeunfall auf A2: Vollsperrungen und 250.000 Euro Schaden

(Symbolbild)

Ein Lkw-Brand in den frühen Morgenstunden und ein nachfolgender Auffahrunfall mit auslaufenden Flüssigkunststoffen haben am 9. April zu stundenlangen Vollsperrungen auf der Autobahn A2 im Bereich zwischen Königslutter und Helmstedt geführt. Der Gesamtschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt.

Gegen 2.45 Uhr bemerkte ein 49-jähriger Fahrer eines Gliederzuges eine erhebliche Rauchentwicklung an seiner Zugmaschine, während er auf der A2 in Höhe Königslutter in Richtung Hannover unterwegs war. Nachdem er sein Fahrzeug auf dem Standstreifen zum Stehen gebracht hatte, geriet der Lkw vollständig in Brand. Der Fahrer blieb unverletzt. Umliegende Feuerwehren löschten das Feuer.

Für die Löscharbeiten und Unfallaufnahme musste die A2 in Richtung Hannover vollgesperrt werden. Die Sperrung blieb bis zum einsetzenden Berufsverkehr bestehen, da anschließende Bergungs- und Reinigungsarbeiten erforderlich waren. Dies führte zu erheblichen Staubildungen.

Gegen 10.00 Uhr ereignete sich am Ende des Staus ein Folgeunfall. Ein 19-jähriger Lkw-Fahrer erkannte den vor ihm stehenden Verkehr zu spät und fuhr auf den Lkw eines 45-Jährigen auf. Der junge Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Problematisch wurde die Situation, weil der Lkw des 19-Jährigen unter anderem mit Flüssigkunststoffen beladen war, die durch den Aufprall auf die Fahrbahn ausliefen.

Aufgrund der auslaufenden Ladung musste die Autobahn nun in Höhe Helmstedt Ost erneut gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Rastanlage „Lappwald“ abgeleitet. Zur Aufnahme der auslaufenden Ladung und zur Schadensbegrenzung forderte die Polizei einen Spezialzug der Feuerwehr an. Für die Reinigungs- und Sanierungsarbeiten prognostizierten die Einsatzkräfte einen längeren Zeitansatz. Die Autobahnmeisterei Braunschweig-Hafen übernahm die Sperrung und die sich anschließenden Arbeiten.