Randalierer verursacht 1.000 Euro Schaden in Toilettenanlage am Münchner Hauptbahnhof

Symbolbild

Ein 24-jähriger brasilianischer Staatsangehöriger hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (9. April) in einer Toilettenanlage des Münchner Hauptbahnhofs randaliert und dabei einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro verursacht. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand gegen die Bundespolizisten.

Gegen 02:10 Uhr informierte die Deutsche Bahn Sicherheit die Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion München über die randalierende Person. Der Mann betrat die Toilettenanlage und begann unmittelbar, Gegenstände umherzuwerfen. Ein Mitarbeiter der Anlage brachte sich daraufhin in Sicherheit und verschloss die elektrische Glastür von außen, um den Randalierer am Verlassen zu hindern.

Innerhalb der abgeriegelten Toilettenanlage warf der Tatverdächtige einen Blumentopf gegen die Tür, der dabei zu Bruch ging. Zudem beschädigte er einen Defibrillator. Die Bundespolizei verschaffte sich über einen Notausgang Zugang zur Anlage. Aufgrund des aggressiven Verhaltens brachten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden und fesselten ihn. Dabei leistete er Widerstand, verletzt wurde jedoch niemand.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I führten die Beamten eine Blutentnahme durch und veranlassten die Vorführung beim Haftrichter. Ein Haftantrag wurde jedoch nicht gestellt. Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten entließen die Behörden den 24-Jährigen auf freien Fuß. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung aufgenommen.