Bei einer dreiwöchigen Verkehrssicherheitsaktion im Hamburger Stadtgebiet haben Polizei, Schulbehörde und Elternräte mehr als 8.000 Verkehrsverstöße im Umfeld von Grundschulen und Kitas festgestellt. Die Aktion „Rücksicht auf Kinder…kommt an!“ lief vom 16. März bis 2. April 2026 und hatte das Ziel, Schulwege sicherer zu machen und Kinder zu selbstständiger Mobilität zu ermutigen.
Annähernd 1.200 Einsatzkräfte der Verkehrsdirektionen und Polizeikommissariate führten in den drei Wochen über 1.050 Verkehrskontrollen durch. Dabei überprüften die Beamten etwa 1.650 Fahrzeuge und rund 1.600 Personen. Zusätzlich führten sie rund 5.000 Bürgergespräche bei Veranstaltungen an Schulen und in deren Umfeld, wobei sie besonders über das Thema „Elterntaxis“ und die Förderung selbstständiger Mobilität von Schulkindern informierten.
Die Kontrollen und mobilen Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen deckten verschiedene Verkehrsverstöße auf: Den größten Anteil bildeten 6.979 Geschwindigkeitsverstöße. Hinzu kamen 584 Verstöße im ruhenden Verkehr, 73 Fälle von nicht ordnungsgemäß gesicherten Kindern und 46 Verstöße gegen die Anschnallpflicht. 23 Autofahrer missachteten rote Ampeln, weitere 327 sonstige Verstöße wurden registriert.
Die Polizei kündigte an, auch in Zukunft regelmäßige Kontrollen durchzuführen, um die Sicherheit im Umfeld von Schulen und Kindergärten zu erhöhen und Verkehrsteilnehmer für das Thema zu sensibilisieren.