Die Inflationsrate in den USA ist im März deutlich auf 3,3 Prozent gestiegen, nachdem sie im Februar noch bei 2,4 Prozent gelegen hatte. Das gab die US-Statistikbehörde am Freitag bekannt.
Gegenüber dem Vormonat kletterten die Verbraucherpreise im März um 0,9 Prozent. Die Kerninflation, die Energie und Nahrungsmittel ausklammert, erhöhte sich von 2,5 Prozent im Februar auf 2,6 Prozent im März.
Besonders stark verteuerte sich Energie: Die Energiepreise legten im Jahresvergleich um 12,5 Prozent zu, nachdem sie im Vormonat nur um 0,5 Prozent gestiegen waren. Als zentraler Treiber für diese Entwicklung gilt der Ende Februar begonnene Krieg im Nahen Osten.
Nahrungsmittel wurden hingegen weniger stark teurer als zuvor. Sie verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent, nach einem Anstieg von 3,1 Prozent im Februar.
Die US-Inflationsdaten stehen bei Anlegern besonders im Fokus, da die Teuerungsrate ein wichtiger Indikator für die Zinspolitik der amerikanischen Notenbank Fed ist. Hohe Zinsen wirken sich negativ auf Börse und Immobilienmarkt aus, weil Bankkonten als Geldanlage dann attraktiver werden.