Ein ausgedehnter Dachstuhlbrand hat am Samstag, den 11. April 2026, ein Wohn- und Geschäftsgebäude im Bremer Stadtteil Horn-Lehe stark beschädigt. Bei dem Feuer verletzte sich ein Mann, den der Rettungsdienst ins Krankenhaus bringen musste. Knapp 80 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst kämpften über zwei Stunden gegen die Flammen.
Kurz vor 15:40 Uhr erreichten die ersten Notrufe die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle. Zunächst hatte eine große Hecke Feuer gefangen, die Flammen drohten auf das direkt nebenstehende Gebäude überzugreifen. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort ankamen, hatte sich das Feuer bereits ausgebreitet und einen Anhänger erfasst, bevor es in das Dach des Wohn- und Geschäftsgebäudes zog.
Die Einsatzkräfte bekämpften den ausgedehnten Dachstuhlbrand von zwei Seiten: Über zwei Drehleitern gingen sie von beiden Gebäudeseiten von außen vor, während mehrere Atemschutztrupps einen Innenangriff führten. Gegen 17:40 Uhr meldete der Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“. Anschließend führten die Kräfte mühsame Nachlöscharbeiten durch und mussten dafür Bereiche des Daches öffnen.
Der intensive Einsatz erforderte umfangreiche Logistik- und Einsatzhygienemaßnahmen. Im Laufe des Abends rückten die Einsatzkräfte noch einmal zur Nachkontrolle der Brandstelle an, stellten dabei jedoch keine Auffälligkeiten fest.
Am Einsatz beteiligt waren Einheiten der Feuer- und Rettungswachen 1, 2 und 7, die Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Oberneuland, -Borgfeld, -Timmersloh und Lehesterdeich sowie Führungskräfte, Sonderfunktionen und -fahrzeuge der Feuerwehr. Zusätzlich waren Kräfte des stadtbremischen Rettungsdienstes vor Ort.