Kohlenmonoxidvergiftung: Fünf Jugendliche nach Grillunfall in Garage ins Krankenhaus

(Symbolbild)

Ein Grillabend in einer geschlossenen Garage hat am Samstagabend in Schramberg-Waldmössingen zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt. Fünf Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16, 17, 18, 19 und 21 Jahren mussten wegen Verdachts auf Kohlenmonoxidvergiftung in umliegende Kliniken gebracht werden.

Die Gruppe hatte ursprünglich vor einem Wohnhaus in der Seedorfer Straße gegrillt. Aufgrund des schlechten Wetters verlegten sie die Feier in die angebaute Garage und schlossen dabei kurzzeitig das Garagentor. Nach kurzer Zeit entwickelten die Anwesenden Atemwegsprobleme – eine Person musste sich sogar übergeben. Als auch die anderen Teilnehmer über Atemwegsreizungen klagten, wurde der Notruf gewählt.

Die Rettungskräfte stellten fest, dass sich das Kohlenmonoxid bereits im gesamten Haus ausgebreitet hatte. Daraufhin evakuierten sie auch die Eltern eines der Jugendlichen aus dem Gebäude. Die Feuerwehr rückte mit 25 Helfern an, der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen und 14 Einsatzkräften vor Ort. Nach der Lüftung durch die Feuerwehr konnte das Haus wieder bewohnt werden.

Die Polizei warnt eindringlich davor, in geschlossenen Räumen zu grillen. Das dabei freigesetzte Kohlenmonoxid ist unsichtbar, geruchslos und geschmacksneutral und kann bereits nach kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.