Schwerer Verkehrsunfall in Dresden: Neun Personen betroffen – Ampelanlage zerstört

© Feuerwehr Dresden Symbolbild: Eine Einsatzkräfte löscht die Glutnester einer abgebrannten Gartenlaube ab.

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Dresden-Coschütz sind in der vergangenen Nacht neun Personen betroffen gewesen, darunter drei Kinder. Ein 66-jähriger Taxifahrer wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Unfall ereignete sich am 12. April 2026 gegen 0:06 Uhr im Kreuzungsbereich Kohlenstraße/Cunnersdorfer Straße. Aus noch unbekannter Ursache kollidierten ein VW Touran, der als Taxi im Einsatz war, und ein Volvo V70 seitlich miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Taxi gegen eine Ampelanlage geschleudert, die dabei erheblich beschädigt wurde.

Alle neun Unfallbeteiligten konnten die Fahrzeuge eigenständig verlassen – niemand wurde eingeklemmt. Der Rettungsdienst untersuchte alle Personen medizinisch. Während der 66-jährige Taxifahrer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden musste, blieben die übrigen acht Personen unverletzt. In beiden Fahrzeugen hatten die Airbags ausgelöst, zudem traten Betriebsmittel aus.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und nahm die ausgelaufenen Betriebsmittel auf. Aufgrund der massiven Beschädigung der Ampelanlage musste diese nach Freischaltung durch das Straßen- und Tiefbauamt mit einem Trennschleifgerät entfernt werden. Die Gefahrenstelle wurde entsprechend gesichert und gekennzeichnet. 13 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Löbtau sowie der Stadtteilfeuerwehr Kaitz waren bis 02:14 Uhr im Einsatz.

In einer separaten Meldung berichtete die Feuerwehr Dresden über einen Brand in einer Kleingartenanlage in der Altonaer Straße im Stadtteil Friedrichstadt. Der Einsatz begann am 12. April 2026 um 08:19 Uhr und dauerte bis zum Mittag an. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen bereits zwei Gartenlauben in Vollbrand, die Flammen hatten auf benachbarte Gebäude übergegriffen. Die betroffenen Lauben wurden vollständig zerstört, angrenzende Lauben wurden beschädigt.

Mehrere Atemschutz-Trupps bekämpften das Feuer mit zwei Strahlrohren und verhinderten eine weitere Ausbreitung. Ein drittes Strahlrohr kam zur Reduzierung der Wärmestrahlung zum Einsatz. Für die Löschwasserversorgung verlegten die Einsatzkräfte rund 80 Meter Schlauchleitung. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Bauweise und Brandintensität als aufwendig – das Identifizieren und Ablöschen von Glutnestern erforderte besonderen Aufwand. 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Löbtau waren im Einsatz. Verletzt wurde durch den Brand niemand.

Die Polizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.