Exhibitionist am Münchner Bahnhof dank Videoüberwachung gefasst

Symbolbild

Ein 41-jähriger somalischer Staatsangehöriger ist nach einer exhibitionistischen Handlung am Bahnhof München-Pasing von der Bundespolizei identifiziert und kontrolliert worden. Der Mann hatte sich am Sonntagabend gegen 18:50 Uhr am Bahnsteig 3/4 mehrfach in Richtung des gegenüberliegenden, stark frequentierten Bahnsteigs entblößt.

Ein 40-jähriger Mann aus Bosnien beobachtete den Vorfall und alarmierte sofort die Polizei. Der Tatverdächtige stieg anschließend in den Regionalexpress RE 70 in Richtung München Hauptbahnhof. Als der Zug um 18:57 Uhr am Hauptbahnhof ankam, konnten die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion München den Mann nicht mehr antreffen. Die Ermittler gehen davon aus, dass er den Zug bereits vor der Abfahrt aus dem Bahnhof Pasing wieder verlassen hatte.

Die Bundespolizei wertete im Rahmen ihrer Ermittlungen die Videoaufzeichnungen vom Bahnhof München-Pasing aus und konnte auf dieser Grundlage den Tatverdächtigen identifizieren. Am 13. April gegen 01:58 Uhr trafen Kräfte der Bundespolizei den Mann am Hauptbahnhof München an und unterzogen ihn einer polizeilichen Kontrolle. Dabei bestätigte sich, dass es sich um den gesuchten Tatverdächtigen handelte.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 41-jährigen somalischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Altenstadt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen exhibitionistischer Handlungen aufgenommen.