Speedmarathon in Offenbach und Hanau: 144 Geschwindigkeitsverstöße bei europaweiter Kontrollaktion

(Symbolbild)

Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „Roadpol Speed“ haben Polizeibeamte in Offenbach und Hanau bei intensivierten Geschwindigkeitskontrollen bereits am Montag zahlreiche Verstöße festgestellt. Der Höhepunkt der Aktion ist der „Speedmarathon“ am Mittwoch (15. April).

In Offenbach kontrollierten die Einsatzkräfte zwischen 7 und 15 Uhr an mehreren Messstellen insgesamt 160 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 52 Geschwindigkeitsverstöße sowie eine weitere Ordnungswidrigkeit fest. Die meisten Verstöße registrierten die Beamten in der Ulmenstraße mit 34 Fällen, gefolgt vom Gravenbruchweg mit 14 und der Mühlheimer Straße mit 4 Verstößen. Kontrolliert wurden gezielt Verkehrsteilnehmer, die das erlaubte Tempolimit um mehr als 10 km/h überschritten hatten. Der Spitzenwert lag bei 22 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

In Hanau führten die Einsatzkräfte ab 10 Uhr im Bereich Alter Rückinger Weg / Ernst-Barthel-Straße Kontrollen durch und stellten insgesamt 76 Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Großteil der Verwarnungen wurde noch vor Ort beglichen. Die Beamten fertigten zudem 17 Datenermittlungsbelege aus. Die kontrollierten Verkehrsteilnehmer zeigten sich überwiegend einsichtig und wurden gezielt für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit sensibilisiert. Auch Anwohner bewerteten die Maßnahmen durchweg positiv.

Eine weitere Kontrollstelle wurde in der Nacht zum Dienstag in der Mühlheimer Straße in Offenbach eingerichtet. Dort maßen die Beamten insgesamt 60 Fahrzeuge und stellten 16 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung fest, die geahndet wurden. Der höchste gemessene Wert lag bei einer vorwerfbaren Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h. Darüber hinaus fertigten die Einsatzkräfte zwei Anzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie eine Anzeige wegen einer folgenlosen Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Mit Blick auf den bevorstehenden Speedmarathon appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und die Fahrweise den Verkehrs- und Witterungsbedingungen anzupassen. Überhöhte Geschwindigkeit zähle nach wie vor zu den Hauptunfallursachen und gefährde nicht nur das eigene Leben, sondern auch das anderer. Die Beamten raten, ausreichend Zeit für die Wege einzuplanen und riskante Fahrmanöver zu vermeiden.