Innerhalb einer Stunde haben Bundes- und Landespolizisten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz am 13. April 2026 in Zittau zwei Verkehrsteilnehmer ohne gültige Fahrerlaubnis aus dem Verkehr gezogen. Beide Männer brachten sich und andere durch ihr Verhalten in Gefahr.
Der erste Vorfall ereignete sich um 16:15 Uhr in der Äußeren Weberstraße. Die Beamten stoppten einen 65-jährigen Deutschen, der mit einem E-Roller unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keinen Moped-Führerschein für sein 35 km/h schnelles Gefährt besitzt.
Nur 55 Minuten später, um 17:10 Uhr, erwischten die Polizisten in der Schrammstraße einen 23-jährigen Deutschen am Steuer seines PKW. Der junge Mann hatte Cannabis konsumiert und war trotz eines bestehenden Fahrverbots mit dem Auto unterwegs.
In beiden Fällen untersagten die Beamten die Weiterfahrt. Die Männer müssen sich nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Führens von Kraftfahrzeugen unter berauschenden Mitteln verantworten. Das Polizeirevier Zittau-Oberland übernahm die Ermittlungen.