Ein 27-jähriger Albaner ist in der Nacht zum Dienstag in Bielefeld-Jöllenbeck wegen des Verdachts des Drogenhandels unter Mitführung von Waffen festgenommen worden. Streifenbeamte kontrollierten gegen Mitternacht ein verdächtiges Fahrzeug an der Dorfstraße und entdeckten dabei Cannabis sowie Waffen.
Die Polizisten wurden auf einen weißen Mitsubishi Outlander mit norwegischem Kennzeichen aufmerksam. Ein Mann hielt sich am Wagen auf, drei weitere standen an einem nahegelegenen Kiosk. Als die Beamten ausstiegen, ergriffen drei der Männer die Flucht.
Bei der Kontrolle des vierten Mannes stellten die Beamten starken Cannabisgeruch fest. Im Fahrzeug entdeckten sie eine nicht unerhebliche Menge Cannabis, verteilt in unterschiedlichen Tüten. Zusätzlich fanden sie typische Utensilien, die für einen Handel mit Betäubungsmitteln sprechen. Eine Machete und ein Schlagring wurden ebenfalls griffbereit im Fahrzeug aufgefunden.
Der 27-Jährige wurde aufgrund des Verdachts des illegalen Handels mit Cannabis unter Mitführung von Waffen vorläufig festgenommen. Nach Polizeiangaben lagen bereits Erkenntnisse wegen ähnlicher Delikte vor. Der Festgenommene verfügt über keinen festen Wohnsitz in Deutschland.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bielefeld durchsuchten die Beamten auch den Kiosk. Dabei fanden sie weitere Betäubungsmittel – mutmaßlich handelt es sich um Heroin.
Ein Haftrichter ordnete am Dienstag gegen den 27-Jährigen die Untersuchungshaft wegen des Handels mit nicht geringen Mengen Cannabis und des Mitführens von Waffen an.