Dortmunder Polizei kontrolliert 323 Personen bei Großeinsatz – Elf Strafanzeigen und 33 Gegenstände sichergestellt

(Symbolbild)

Bei einer großangelegten Sicherheitsaktion haben Dortmunder Einsatzkräfte vom 10. bis 15. April insgesamt 323 Personen und 135 Fahrzeuge kontrolliert. Im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ arbeiteten Polizei, Kommunaler Ordnungsdienst und nordrhein-westfälische Bereitschaftspolizei zusammen, um die Sicherheit in verschiedenen Stadtteilen zu erhöhen.

Bereits am Freitag, den 10. April, beobachteten Beamte der Videoüberwachung einen Betäubungsmittelhandel zwischen mehreren Personen im Dietrich-Keuning-Park. Mehrere Einsatzwagen der Bereitschaftspolizei fuhren daraufhin in den Park und trafen die verdächtigen Personen an.

Am Samstag, den 11. April, stellten zivile Einsatzkräfte am Nordausgang des Hauptbahnhofs Dortmund erneut Drogenhandel fest. Die Beamten beschlagnahmten sowohl die Drogen als auch das Bargeld und erstatteten Anzeige.

Am Wochenende registrierten die Einsatzkräfte auf dem Wall wenig Fahrzeugverkehr der Poser- und Tunerszene. Dennoch verhängten sie in mehreren Fällen Verwarngelder und erstatteten Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen verschiedener Verstöße.

Am Montag, den 13. April, trafen Polizisten am Café Kick auf einen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Er war zuvor in ein Drogengeschäft verwickelt gewesen und hatte das eingenommene Bargeld offensichtlich versteckt. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Nach Bezahlung des Betrags, der ihn aus der Haft entließ, konnte er die Polizeiwache wieder verlassen. Ein Strafverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln wurde dennoch eingeleitet.

Eine Bürgerbeschwerde bezüglich eines Minimarkts in der Münsterstraße führte zu einer gemeinsamen Kontrolle mit dem Ordnungsdienst. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte eine größere Menge illegalen Kautabak, stellten diesen sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Am Dienstag, den 14. April, kontrollierte die Polizei auf der Bornstraße eine verdächtige Person auf einem Fahrrad wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls. Dieser Verdacht bestätigte sich bei der Kontrolle, sodass das Fahrrad sichergestellt und eine Strafanzeige gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen erstattet wurde. Haftgründe lagen gegen ihn nicht vor.

Die Bilanz des Einsatzes: Die Kräfte der PK Fokus fertigten in elf Fällen Strafanzeigen, stellten 33 Gegenstände sicher und sprachen 33 Platzverweise aus. In den kommenden Wochen will die Dortmunder Polizei weiterhin Präsenz zeigen und an verschiedenen Orten Schwerpunktkontrollen durchführen.