Geschwindigkeitskontrollen im Märkischen Kreis: Fahrer aus Lünen muss Führerschein abgeben

(Symbolbild)

Bei Geschwindigkeitskontrollen am Mittwoch im Märkischen Kreis haben Polizeibeamte an drei Stellen insgesamt 85 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Ein Fahrer aus Lünen muss nach einer extremen Geschwindigkeitsüberschreitung seinen Führerschein abgeben.

Den ersten Kontrollpunkt richtete der Verkehrsdienst am Vormittag auf der L707 in Meinerzhagen-Valbert ein. Zwischen 8 und 10:20 Uhr passierten 157 Fahrzeuge die Radarmessstelle außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Acht Fahrer waren zu schnell unterwegs und müssen ein Verwarngeld zahlen. Der schnellste Fahrer des Vormittags wurde dort mit 76 statt der erlaubten 60 km/h gemessen.

In Hemer-Bredenbruch nahmen die Beamten am Nachmittag die Ihmerter Straße ins Visier. Von 13:40 bis 16:50 Uhr wurden dort 450 Fahrzeuge gemessen. Die Bilanz: 29 Verwarngelder und neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Pkw-Fahrer aus dem Märkischen Kreis wurde innerorts mit 60 bei erlaubten 30 km/h erfasst.

Die meisten Verstöße registrierte die Polizei am frühen Abend in Balve-Volkringhausen. Auf der Mendener Straße wurden zwischen 17:25 und 19:40 Uhr insgesamt 500 Fahrzeuge überprüft. Dort leiteten die Beamten 43 Verwarngeldverfahren und fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein. Ein Fahrer mit dem Kennzeichen LÜN raste mit 86 km/h durch die geschlossene Ortschaft, obwohl nur 50 km/h erlaubt sind. Ihn erwarten neben einem Bußgeld auch ein Fahrverbot.

Die Kontrollen im Kreisgebiet werden fortgesetzt. In dieser Woche läuft europaweit die Aktion Roadpol Speed, weshalb Verkehrsteilnehmer mit häufigeren Kontrollen rechnen müssen. Die Polizei weist darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptunfallursachen ist. Schon wenige Stundenkilometer mehr entscheiden über die Schwere der Unfallfolgen und verlängern den Bremsweg massiv. Besonders innerorts gefährdet Rasen schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder oder Senioren.