Cannabis-Urteil: 28-Jähriger nach Fahndung am Hauptbahnhof Osnabrück festgenommen

Symbolfoto Festnahme / Foto: Bundespolizei

Die Bundespolizei hat in der Nacht zum gestrigen Tag einen 28-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof Osnabrück festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann muss nun eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe wegen unerlaubter Cannabis-Einfuhr verbüßen.

Kurz nach Mitternacht fiel der 28-Jährige einer Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof auf und wurde kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personaldaten im Fahndungssystem stellte sich heraus, dass die zuständige Staatsanwaltschaft ihn zur Festnahme ausgeschrieben hatte.

Hintergrund der Fahndung war ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 2024. Der Deutsche war wegen unerlaubter Einfuhr von Cannabis zu einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden, von der er noch 20 Tage abzusitzen hat. Da der Mann offenbar im Ausland lebt, hatte die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl erlassen.

Eine Alternative zum Gefängnisaufenthalt hätte noch bestanden: Durch die sofortige Zahlung einer Geldstrafe von 1.200 Euro hätte der 28-Jährige die Haft abwenden können. Da er den haftbefreienden Betrag jedoch nicht aufbringen konnte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert.