Ein 39-jähriger polnischer Staatsangehöriger befindet sich wegen des Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Mannheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim einen entsprechenden Haftbefehl.
Die Beamten der Bundespolizei kontrollierten den Mann am Dienstag, 14. April 2026, um 16.50 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Mannheim. Bei der Kontrolle entdeckten sie 88 Tabletten Oxycodon, eine Kleinstmenge Amphetamin sowie eine ungeladene Schreckschusswaffe. Die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernahm die weitere Bearbeitung des Falls.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen fanden die Ermittler mehrere Gegenstände mit Rauschgiftanhaftungen sowie zwei Feinwaagen. Das Amtsgericht Mannheim erließ daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln und Verstoß gegen das Waffengesetz.
Am Mittwoch, 15. April 2026, führten die Behörden den 39-Jährigen dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vor. Nach der Eröffnung des Haftbefehls erfolgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim und die Ermittlungsgruppe Rauschgift setzen ihre Ermittlungen fort.