Kaltenweide: Polizistin bei Hausdurchsuchung von Hunden angegriffen – Beamte erschießen zwei Tiere

(Symbolbild)

Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Kaltenweide ist am Donnerstag, 16. April 2026, eine 23-jährige Polizeibeamtin durch einen Hundebiss verletzt worden. Polizeikräfte setzten daraufhin ihre Schusswaffen ein und töteten die beiden angreifenden Hunde. Die Durchsuchung stand im Zusammenhang mit der vorläufigen Festnahme eines 53-jährigen Mannes, der verdächtigt wird, in einem Wohn- und Firmenkomplex Feuer gelegt zu haben.

Gegen 05:50 Uhr alarmierten Anwohner Feuerwehr und Polizei wegen eines Brandes in der Straße Kiebitzkrug. Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf den 53-Jährigen, der unter Verdacht steht, das Feuer in dem Gebäudekomplex gelegt zu haben. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn ins polizeiliche Gewahrsam.

Die Staatsanwaltschaft Hannover erwirkte im weiteren Verlauf einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Festgenommenen in Kaltenweide. Während der Durchsuchung griffen zwei auf dem Grundstück freilaufende Hunde die eingesetzten Polizeikräfte an. Die 23-jährige Beamtin erlitt dabei leichte Verletzungen. Um den Angriff zu beenden, setzten mehrere Polizisten ihre Schusswaffen ein und verletzten beide Hunde tödlich.

Der Kriminaldauerdienst Hannover sowie die Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben die Ermittlungen zu beiden Vorfällen aufgenommen. Der 53-Jährige befindet sich weiterhin im polizeilichen Gewahrsam.