An zwei Bahnhöfen in Baden-Württemberg hat die Bundespolizei am Donnerstagmittag (16. April 2026) ungewöhnliche Tierfunde gemacht: In Tübingen entdeckten Beamte ein vergessenes Paket mit 20 Vogelspinnen, in Stuttgart nahmen sie einen verwahrlosten Hund in ihre Obhut.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 11:20 Uhr am Bahnhof Tübingen. Ein Triebfahrzeugführer einer Regionalbahn auf der Fahrt von Herrenberg nach Tübingen entdeckte in seinem Zug ein Paket mit der Aufschrift „Spinnen und Skorpione“ und alarmierte die Bundespolizei. Am Hauptbahnhof Tübingen untersuchten die Beamten das verdächtige Paket und stellten dabei 20 ordnungsgemäß verpackte Vogelspinnen fest, die sie sicherstellten.
Die Ermittlungen führten schnell zur 31-jährigen Besitzerin der Tiere, die das Paket im Zug vergessen hatte. Die Frau konnte ihre Spinnen noch am selben Tag wieder in Empfang nehmen.
Rund dreieinhalb Stunden später, gegen 14:55 Uhr, kam es zu einem weiteren tierischen Einsatz am Hauptbahnhof Stuttgart. Eine aufmerksame Reisende entdeckte dort einen offenbar herrenlosen und verwahrlosten Hund und informierte eine am Bahnhof befindliche Streife der Bundespolizei. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um den kleinen Hund und brachten ihn zunächst zur Dienststelle.
Da der Eigentümer des Hundes nicht sofort ermittelt werden konnte, übergaben die Beamten das Tier dem Tiernotdienst zur weiteren Betreuung.