Nach langjähriger Planungsphase und mehrjähriger Bauphase hat die Polizeiinspektion Cuxhaven am Freitag ihren Erweiterungsbau feierlich eröffnet. Rund 60 geladene Gäste aus überörtlicher und örtlicher Politik, verschiedenen Sicherheitsbehörden, Mitarbeitende der Polizei sowie des Staatlichen Baumanagements Elbe-Weser konnten sich einen Eindruck über die neuen Arbeitsräume verschaffen.
Der Neubau steht in direkter Nachbarschaft zum Bestandsgebäude, welches derzeit für die Nachfolgenutzung kernsaniert wird. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens unterstrich bei der Einweihung die Bedeutung des Baus für die moderne Polizeiarbeit: „Mit dem neuen Erweiterungsbau zum Dienstgebäude der Polizeiinspektion Cuxhaven investieren wir gezielt in die Sicherheit der Menschen hier in der Region. Moderne Dienstgebäude und zeitgemäße Arbeitsbedingungen sind kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für professionelle, effiziente und einsatzstarke Polizeiarbeit.“
Andreas Sagehorn, Polizeipräsident der Polizeidirektion Oldenburg, bezeichnete den Erweiterungsneubau als „Meilenstein für die Cuxhavener Polizei“. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass auch an anderen Dienststellengebäuden innerhalb der Polizeiinspektion Cuxhaven teilweise noch dringender Handlungsbedarf besteht. Kriminaldirektor Andreas Lohmann, Inspektionsleiter der Polizeiinspektion Cuxhaven, freute sich darüber, dass mit dem Erweiterungsbau und der künftigen Sanierung des Bestandsgebäudes wieder alle auf einem Gelände unter modernen Bedingungen zusammenarbeiten können.
Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer sieht in dem neuen Gebäude ein starkes Zeichen für die Sicherheit in der Stadt: „Mit der neuen Polizeiinspektion wurden moderne und verlässliche Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte in unserer Stadt geschaffen, die ihrer wichtigen Aufgabe gerecht werden.“
Stefan Müller, Leiter des Staatlichen Baumanagements Elbe-Weser und Bauherr der gesamten Baumaßnahme, betonte, dass optimale Bedingungen mit nachhaltiger Energieversorgung und moderner Technik entstanden seien. Trotz verschiedener Herausforderungen sei es gelungen, die Baumaßnahme innerhalb des Kostenrahmens fertigzustellen.
Der Umzug in das neue Gebäude begann bereits Ende November 2025. Seither sind große Teile der Mitarbeitenden in das neue Gebäude eingezogen. Da der Umzug im laufenden Betrieb und unter Durchführung weiterer Baumaßnahmen auf dem Gelände und im Gebäude stattfand, folgte der Eröffnungstermin zeitversetzt. Bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten des Bestandsbaus befinden sich noch einige Mitarbeitende aus unterschiedlichen Teileinheiten entweder in aufgestellten Bürocontainern, in Räumlichkeiten über dem KfZ-Bereich oder in den bereits langjährig angemieteten Räumlichkeiten in der Poststraße.