Eine vierköpfige Familie aus der Mongolei ist am Freitag am Grenzübergang Reitzenhain von der Bundespolizei an der Einreise nach Deutschland gehindert worden. Die Familie konnte bei der Kontrolle keine gültigen Reisedokumente vorlegen.
Um 18:45 Uhr stellte sich der 27-jährige mongolische Fahrer gemeinsam mit seiner 26-jährigen Frau und den beiden Kindern im Alter von zwei und vier Jahren bei den Beamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz vor. Statt gültiger Reisepässe konnten die vier Familienmitglieder lediglich abgelaufene tschechische Aufenthaltstitel vorzeigen.
Da die erforderlichen Einreisevoraussetzungen nicht erfüllt waren, verweigerten die Bundespolizisten der Familie die Einreise und wiesen sie nach Tschechien zurück. Gegen den Mann und seine Frau wurden Strafanzeigen wegen des Versuchs der unerlaubten Einreise erstattet.