In Bischofsheim haben Betrüger am Montag (20.4.) mehrere Bürger mit der Masche falscher Polizeibeamter anzurufen versucht. Die Kriminellen wollten mit erfundenen Geschichten an Wertsachen und Bargeld ihrer Opfer gelangen. Nach Angaben der örtlichen Polizei entstand bislang kein Vermögensschaden.
Die Täter täuschten den Angerufenen vor, die Polizei hätte in der Nachbarschaft eine Diebesbande festgenommen. Bei dieser sei eine Liste oder Fotos mit weiteren Einbruchszielen gefunden worden. Darauf befände sich auch der Name beziehungsweise das Haus der jeweils Angerufenen. Anschließend forderten die Betrüger die Herausgabe von Wertsachen, um sie angeblich vor den Einbrechern in Sicherheit zu bringen.
Die Polizei gibt zu solchen Anrufen und anderen Betrugsvarianten wie den sogenannten „Schockanrufen“ folgende Hinweise: Bürger sollten keine persönlichen Daten oder Angaben zu ihren Lebensverhältnissen preisgeben und niemals Angaben zu Wertsachen oder Vermögenswerten machen. Polizeibeamte fragen nicht nach persönlichen Geldverstecken, und die Polizei stellt kein Bargeld oder sonstige Wertsachen vorsorglich sicher.
Die Beamten raten, sich zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen zu lassen. Bei verdächtigen Anrufen sollten Betroffene das Gespräch beenden und die örtliche Polizei verständigen oder den Polizeinotruf 110 wählen. Auch Rückfragen bei Freunden und Familien können den Betrug schnell auffliegen lassen.