Bei einem Großbrand in Rodewald ist am Montagvormittag eine Scheune vollständig zerstört worden. Das Feuer griff auf ein angrenzendes Wohnhaus über und beschädigte dessen Dachstuhl. Alle drei Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.
Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg erhielt den Notruf um 11:16 Uhr. Gemeldet wurde ein Gebäudebrand in der Hauptstraße 79/81 in Rodewald. Zwei Funkstreifenwagenbesatzungen bestätigten kurze Zeit später vor Ort den Brand der Scheune mit Übergriff auf das benachbarte Wohnobjekt. Die drei Hausbewohner hatten das Gebäude bereits eigenständig verlassen.
Sechs Feuerwehren aus der Region rückten zu den Löscharbeiten an: Rodewald, Steimbke, Lichtenhorst, Wendenborstel, Suderbruch und Laderholz. Trotz des schnellen Einsatzes konnten die Einsatzkräfte eine Ausbreitung des Feuers auf das Nachbarwohnhaus nicht verhindern. Während die Scheune durch das Feuer komplett zerstört wurde, entstand am Wohnhaus ein Brandschaden am Dachstuhl.
Die Polizei vermutet den mutmaßlichen Brandentstehungsort in der Scheune. Die genaue Brandursache ist jedoch noch unklar. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Eine Schätzung zur entstandenen Sachschadenssumme kann aktuell nicht abgegeben werden.