Bei einer Grenzkontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei am Montagvormittag zwei Männer festgestellt, die beide per Haftbefehl gesucht wurden. Der 41-jährige Fahrer und sein 36-jähriger Beifahrer konnten eine drohende Gefängnisstrafe durch die sofortige Zahlung ihrer ausstehenden Geldstrafen abwenden.
Die Beamten hatten das aus den Niederlanden kommende Fahrzeug am Montag gegen 10:30 Uhr auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30 im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung der Personalien stellten sie fest, dass gleich beide Fahrzeuginsassen von der Justiz gesucht wurden.
Der 41-jährige rumänische Fahrer war im November 2011 wegen Diebstahls verurteilt worden und hatte aus diesem Schuldspruch noch eine Geldstrafe von 750 Euro zu bezahlen. Alternativ hätte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen verbüßen müssen. Zusätzlich war er gleich dreimal zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, da die Justiz sich für seinen derzeitigen Aufenthalt interessierte.
Sein 36-jähriger Beifahrer, ebenfalls rumänischer Staatsbürger, war aufgrund einer Verurteilung wegen Fahrens ohne Führerschein mit Haftbefehl gesucht worden. Er hatte noch eine Geldstrafe von 900 Euro zu zahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen zu verbüßen. Auch er war von der Justiz mehrfach zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Nachdem beide Männer ihre ausstehenden Geldstrafen vor Ort beglichen hatten, durften sie ihre Reise fortsetzen.