Bei der europaweiten Verkehrskontrollwoche „ROADPOL Speed-Week“ hat das Polizeipräsidium Heilbronn vom 13. bis 19. April 2026 insgesamt 5.805 Geschwindigkeitsverstöße in seinem Zuständigkeitsbereich festgestellt. Die länderübergreifende Aktion zielte darauf ab, die Hauptunfallursache Geschwindigkeit stärker in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu rücken und durch gezielte Maßnahmen die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Verstöße verteilten sich folgendermaßen: 5.084 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu 20 km/h. 659 Verkehrsteilnehmer waren zwischen 21 und 40 km/h zu schnell unterwegs, während 62 Autofahrer sogar mehr als 40 km/h über dem erlaubten Tempo lagen. Die Kontrollen fanden sowohl innerhalb als auch außerhalb geschlossener Ortschaften statt.
In 74 Fällen war die Geschwindigkeitsüberschreitung so gravierend, dass die Betroffenen mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Das Polizeipräsidium Heilbronn kündigte an, auch über den Zeitraum des Speedmarathons hinaus Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt der Geschwindigkeitsüberwachung durchzuführen.
Neben Vorfahrtsmissachtungen, Abstandsverstößen, Fehlern beim Abbiegen und Ablenkung zählt nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Unfälle mit Personenschäden, betonte die Polizei.