Bei einer großangelegten Schwerpunktkontrolle haben Polizei und Ordnungsamt gestern zwischen 10 und 18 Uhr in der Innenstadt insgesamt 23 Verkehrsverstöße geahndet und drei Strafverfahren eingeleitet. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf Rad- und E-Scooter-Fahrer in der Fußgängerzone.
Die Kontrollen fanden in der Wilhelmstraße, am Sternplatz, am Rathausplatz sowie in der Knapper Straße statt. Dabei stellten die Beamten fest, dass 17 Rad- und E-Scooter-Fahrer schneller als Schrittgeschwindigkeit unterwegs waren und mussten Verwarngelder zahlen. Sechs weitere Fahrer missachteten das Durchfahrtsverbot für die Fußgängerzone.
An der Knapper Straße ahndeten die Polizisten vier Gurtverstöße sowie einen Handyverstoß bei Autofahrern. Zusätzlich registrierten sie elf weitere kleinere Verkehrsverstöße durch Pkw- und Zweiradfahrer.
Drei schwerwiegendere Fälle führten zu Strafverfahren: Ein Lieferant zeigte eine ausländische Fahrerlaubnis vor, obwohl er bereits seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Er wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Ein E-Scooter-Fahrer war ohne Versicherungsschutz unterwegs, was Anzeigen gegen den Fahrer und den Halter des Scooters zur Folge hatte. Zudem stoppten die Beamten einen Autofahrer unter dem mutmaßlichen Einfluss von Drogen. Ein Vortest verlief positiv, woraufhin ein Arzt auf der Wache eine Blutprobe entnahm.