Reizgas-Attacke am Gymnasium Wildeshausen: 22 Schüler und eine Lehrkraft verletzt

(Symbolbild)

Zwei Schüler haben am Dienstagmorgen am Gymnasium in der Humboldtstraße in Wildeshausen Reizgas in einem Klassenraum versprüht und dabei 22 Mitschüler sowie eine Lehrkraft verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 10:25 Uhr und löste einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften aus.

Die Betroffenen erlitten durch das freigesetzte Pfefferspray leichte Verletzungen und klagten insbesondere über Atemwegsreizungen und Augenbeschwerden. Alle Verletzten wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Die Polizei Wildeshausen konnte die beiden tatverdächtigen Jugendlichen noch am Tatort feststellen und leitete sofort polizeiliche Maßnahmen ein. Gegen die beiden Schüler wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Ermittler stellen unmissverständlich klar, dass das Versprühen von Reizgas keine harmlose Aktion, sondern eine Straftat darstellt, bei der bewusst gesundheitliche Schäden bei anderen Personen in Kauf genommen werden. Den Verantwortlichen drohen empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. Zusätzlich müssen die Erziehungsberechtigten damit rechnen, zivilrechtlich in Anspruch genommen und für entstandene Schäden haftbar gemacht zu werden.

Die Polizei warnt eindringlich vor möglichen Nachahmungstaten und appelliert an Schülerinnen und Schüler, sich der erheblichen Konsequenzen solcher Aktionen bewusst zu sein.