Zivilfahnder der Bundespolizei haben am gestrigen Abend einen 40-jährigen rumänischen Staatsangehörigen im Bahnhof Bad Bentheim festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kiel vor.
Die Beamten trafen den 40-Jährigen in einem grenzüberschreitenden Zug aus den Niederlanden an und kontrollierten ihn. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl gesucht wurde.
Der Mann war im Juli 2025 wegen Erschleichen von Leistungen verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch hatte er noch eine Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro zu bezahlen oder ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 50 Tagen zu verbüßen.
Da der Festgenommene den offenen Geldbetrag nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt. Zusätzlich war der Mann zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, da die Justiz sich für seinen derzeitigen Aufenthalt interessierte.