35 Mängel bei Freiburger Fahrzeugkontrolle: Auto ohne funktionierende Bremsen gestoppt

(Symbolbild)

Die Verkehrspolizei Freiburg hat am Dienstag, 21. April 2026, in der Bismarckallee ein Auto mit extremen Sicherheitsmängeln aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten 35 verkehrsunsichere und verkehrsbeeinträchtigende Mängel fest, die zur sofortigen Stilllegung des Fahrzeugs führten.

Ursprünglich fiel der Wagen durch ein unsachgemäß angebrachtes vorderes Kennzeichen auf. Eine erste oberflächliche Überprüfung ergab bereits deutliche Hinweise auf erhebliche technische Probleme. Die anschließende gründliche technische Kontrolle offenbarte das ganze Ausmaß der Mängel.

Besonders alarmierend war der Zustand der Bremsanlage: Die Bremsen an der Hinterachse funktionierten überhaupt nicht, zudem befand sich keine Bremsflüssigkeit im System. Die Reifen an der Hinterachse waren vollständig abgefahren und zeigten kein erkennbares Profil mehr.

Darüber hinaus entdeckten die Verkehrsexperten unsachgemäße Reparaturen, bei denen unter anderem Bauschaum verwendet worden war. Tragende Fahrzeugteile wiesen erhebliche Durchrostungen auf. Das Auto verlor zudem stark Öl, und an Fahrwerk, Rädern sowie der Abgasanlage waren nicht nachgewiesene Änderungen vorgenommen worden.

Aufgrund der Vielzahl und Schwere der festgestellten Mängel war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen. Die Spezialisten der Verkehrsüberwachung stellten sowohl die Kennzeichen als auch die Zulassungsbescheinigung sicher und untersagten die Weiterfahrt. Das Auto musste abgeschleppt werden. Den Fahrer erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit empfindlichem Bußgeld.

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