Bei behördenübergreifenden Kontrollen von Gaststätten und Kiosken haben Beamte des Finanzamtes Göttingen, des Hauptzollamtes Braunschweig, des Landkreises Göttingen und der Polizei am Freitag, 16. April 2026, in Göttingen und Hann. Münden eine Vielzahl an Verstößen gegen unterschiedliche Vorschriften aufgedeckt.
Von den insgesamt zweiundzwanzig kontrollierten Gewerbebetrieben blieben elf ohne Beanstandungen, was die beteiligten Behörden als nennenswerte Verbesserung bei der jeweiligen Betriebsführung bewerteten. Einige Lokalitäten wurden nicht zum ersten Mal kontrolliert.
Die Überprüfung der restlichen elf Betriebe führte zur Einleitung von mehr als dreißig unterschiedlichen Verfahren. Die Verstöße betrafen Hygienevorschriften, das Jugendschutzgesetz, Schwarzarbeit, unerlaubtes Glücksspiel, baurechtliche Verstöße beispielsweise durch unzureichenden Brandschutz und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. Auch steuerlich relevante Sachverhalte sind Gegenstand weiterer Prüfungen.
Die Beamten beschlagnahmten 92 Verpackungseinheiten Nikotin-Pouches, 118 nicht verkehrsfähige Vapes, 40 Pakete illegales F2-Feuerwerk, sieben Kartuschen Lachgas, etwa sieben Kilogramm Shisha-Tabak, einen Spielautomaten, knapp 17.000 Euro Bargeld sowie weitere verfahrensrelevante Gegenstände.