Souvenirdieb im Hamburger Hauptbahnhof mit Beute im Wert von 1.283 Euro gefasst

Mutmaßliches Diebesgut - Sichergestellte Beute- Souvenire im Wert von über 1.200 Euro- Foto-Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg-

Die Bundespolizei hat am 23. April 2026 gegen 4.10 Uhr einen 39-jährigen Mann bei einem Einbruch in ein Souvenirgeschäft im Hamburger Hauptbahnhof auf frischer Tat ertappt. Der Mann wurde noch mit der Beute im Wert von 1.283 Euro in den Händen widerstandslos an der Eingangstür des voll beleuchteten Geschäfts in der Wandelhalle festgenommen.

Der Tatverdächtige wurde von zwei Bundespolizeistreifen zu Boden gesprochen, gefesselt und zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof gebracht. Das mitgeführte Diebesgut befand sich in Tragetaschen und wurde auf der Wache sichergestellt: 314 Hamburg-Feuerzeuge im Wert von 938 Euro, 7 Hamburg-Regenschirme, 7 Hamburg-Rucksäcke und diverse Sonnenbrillen.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund, der gebürtig aus Kasachstan stammt, einen Wert von 1,51 Promille. Ein Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest, anschließend erhielt der 39-Jährige in einer Zelle Gelegenheit zur Ausnüchterung.

Der Beschuldigte ist der Polizei aufgrund von Eigentumsdelikten bekannt, gilt als gewalttätig und hat bereits mehrfach Freiheitsstrafen verbüßt. Erst im Februar 2026 wurde er aus einer Haftanstalt entlassen. In sechs weiteren Fällen wird gegen ihn wegen Verdachts auf Ladendiebstahl ermittelt. Die Bundespolizei leitete ein zusätzliches Strafverfahren wegen Verdachts auf besonders schweren Diebstahl ein.

Mitarbeiter des Wandelhallen-Sicherheitsdienstes hatten den Tatverdächtigen durch die Glasfront im Laden entdeckt und verdeckt die Bundespolizei alarmiert. Der Mann wurde dem Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg zur Prüfung vor dem Haftrichter zugeführt. Angaben über den geplanten Verwendungszweck der Souvenirs machte er nicht.

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