Großkontrolle in Frankfurt: 49 Strafverfahren und sechsstellige Steuerfahndung

(Symbolbild)

Bei einer behördenübergreifenden Großkontrolle in Frankfurt-Hausen haben Polizei, Hauptzollamt, Finanzamt und Stadtpolizei am 22. April 2026 insgesamt 337 Fahrzeuge und 482 Personen überprüft. Die umfangreiche Verkehrskontrolle auf einem Parkplatz an der Ludwig-Landmann-Straße richtete sich schwerpunktmäßig gegen Fahrdienste und Mietfahrzeuge.

Die Einsatzkräfte entdeckten zehn gefälschte Personenbeförderungsdokumente bei Fahrern von Mietfahrzeugen und stellten mehrere Verstöße gegen Fahrerlaubnisvorschriften fest. Mehrere Fahrzeugführer waren unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs, ein weiterer war alkoholisiert.

In Zusammenarbeit mit dem Zoll identifizierten die Kontrollkräfte Personen, die sich unerlaubt in Deutschland aufhielten und gleichzeitig einer nicht angemeldeten Erwerbstätigkeit nachgingen. Die Steuerfahndung deckte rückständige Steuerschulden in Höhe eines niedrigen sechsstelligen Betrags auf, die durch Pfändung oder Steuervollstreckung direkt vor Ort beigetrieben werden konnten.

Bei der technischen Fahrzeugkontrolle stellten die Einsatzkräfte verschiedene Mängel fest. In fünf Fällen – vier Autos und ein Motorrad – war die Betriebserlaubnis erloschen. Insgesamt führten die Kontrollen zur Einleitung von 49 Strafverfahren, der Ahndung diverser Verkehrsverstöße und zahlreichen Präventions- und Aufklärungsgesprächen mit Verkehrsteilnehmern.

Die beteiligten Behörden ziehen eine positive Bilanz der gemeinsamen Aktion. Die Kontrolle belege die Wirksamkeit des behördenübergreifenden ganzheitlichen Ansatzes und zeige, wie wichtig die enge Zusammenarbeit sei, um Verstöße frühzeitig zu erkennen und konsequent zu ahnden.

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