Ulm: 44-Jähriger in Untersuchungshaft nach Gewaltverbrechen am Karlsplatz

(Symbolbild)

Nach der schweren Verletzung eines 75-jährigen Mannes am Karlsplatz in Ulm ist ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Der 44-jährige irakische Staatsbürger aus dem Raum Ulm wurde am Mittwochnachmittag in seiner Wohnung festgenommen.

Die Tat ereignete sich am Samstagmorgen, dem 18. April 2026, kurz nach 2:00 Uhr. Polizeibeamte waren zu dem schwer verletzten Mann am Karlsplatz gerufen worden. Noch am selben Samstag richtete die Kriminalpolizei Ulm die Sonderkommission Karl zur Aufklärung des Verbrechens ein.

Der 44-Jährige steht im Verdacht, dem 75-jährigen Opfer lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurde er am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags in Vollzug und ordnete Untersuchungshaft an.

Der Beschuldigte befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Das 75-jährige Opfer liegt weiterhin in kritischem Gesundheitszustand. Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln zu den Hintergründen der Tat.

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