Hamburger Drogendezernat hebt Kokain-Handel auf: Zwei 43-Jährige festgenommen

(Symbolbild)

Das Hamburger Drogendezernat hat am Dienstagnachmittag zwei Männer wegen des Verdachts des Kokainhandels festgenommen. Ein 43-jähriger Deutscher wurde in Oststeinbek verhaftet, nachdem er verdächtigt wird, mehrere Kilogramm Kokain erworben zu haben. Ein weiterer 43-jähriger Tatverdächtiger wurde in Hamburg-Bramfeld vorläufig festgenommen.

Der erste Verdächtige steht im Fokus der Ermittler des Hamburger Drogendezernats (LKA 6), weil er im Frühjahr des vergangenen Jahres mindestens zwei Kilogramm Kokain von einem Dealer für den weiteren Verkauf erworben haben soll. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin einen Haftbefehl bei einem Amtsgericht.

Am 21. April 2026 um 16:00 Uhr vollstreckten die Beamten den Haftbefehl an der schleswig-holsteinischen Wohnadresse des Mannes. An der Aktion beteiligten sich Zivilfahnder der Region Wandsbek sowie zwei Diensthundeführer. Der Verdächtige wurde angetroffen, verhaftet und später dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Einsatzkräfte Beweismittel sicher.

Während der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf einen bis dahin unbekannten Mann und einen unmittelbar bevorstehenden Drogenverkauf. Daraufhin nahmen die Polizisten den möglichen Komplizen, ebenfalls einen 43-jährigen deutschen Staatsangehörigen, an seiner Wohnadresse an der Bramfelder Chaussee in Hamburg-Bramfeld vorläufig fest.

Bei der Durchsuchung der Bramfelder Wohnung stellten die Fahnder mehrere tausend Euro mutmaßliches Dealgeld, verschiedene Rausch- und Betäubungsmittel – darunter knapp 400 Gramm Marihuana – sowie mehrere Waffen sicher. Zu den beschlagnahmten Waffen gehören ein Elektroschockgerät, ein Schlagring, ein Schlagstock und ein Pfefferspray. Der Bramfelder wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen.

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