Zwei Motorradfahrer in Dortmund lebensgefährlich verletzt – Spezielles Unfallteam im Einsatz

(Symbolbild)

Bei zwei schweren Verkehrsunfällen in Dortmund sind am Donnerstag (23. April) zwei Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. In beiden Fällen übernahm das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei die Ermittlungen.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 16:10 Uhr auf der Evinger Straße. Eine 47-jährige Autofahrerin aus Datteln fuhr mit ihrem Mini auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Norden. Neben ihr auf dem linken Fahrstreifen war ein 31-jähriger Dortmunder mit seinem dreirädrigen Piaggio-Krad unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 52 wollte die Frau wenden und übersah dabei aus bislang ungeklärter Ursache den Motorradfahrer. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 31-Jährige schwere Verletzungen, Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 18.000 Euro.

Der zweite Unfall passierte gegen 18:35 Uhr auf der Brennaborstraße. Ein 25-jähriger Dortmunder fuhr mit seiner Suzuki in östliche Richtung. Kurz hinter der Unterführung der A45 verlor er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad, touchierte den Bordstein und verlor das Gleichgewicht. Anschließend prallte er frontal gegen einen Baum, wurde von seinem Motorrad geschleudert und blieb auf dem Geh- und Radweg liegen.

Zeugen leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Der 25-Jährige wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht, auch hier bestand zunächst Lebensgefahr. Nach ersten Zeugenaussagen könnte überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache gewesen sein.

Das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahmeteam kommt bei schwersten Verkehrsunfällen zum Einsatz und führt mit moderner Technik wie Drohnen und 3D-Scannern eine detaillierte Unfallaufnahme durch.

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