Ungar zahlt 2.380 Euro Geldstrafe am Grenzübergang Bietingen und entgeht Haft

(Symbolbild)

Ein 51-jähriger ungarischer Staatsangehöriger hat am Donnerstag, 23. April 2026, am Grenzübergang Bietingen eine offene Geldstrafe in Höhe von 2.380 Euro bezahlt und ist damit einer drohenden Ersatzfreiheitsstrafe entgangen. Die Bundespolizei hatte bei der Einreisekontrolle einen Haftbefehl gegen den Mann festgestellt.

Die Beamten stoppten den Reisenden in den Morgenstunden bei der Einreise ins Bundesgebiet und kontrollierten seine Personalien. Bei der Datenabfrage stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Baden-Baden einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte. Der Grund: Das Amtsgericht Rastatt hatte den 51-Jährigen bereits 2022 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 2.380 Euro verurteilt.

Der Verurteilte hatte die Strafe jedoch nie beglichen und war seither unbekannten Aufenthaltes. Deshalb wurde er zur Strafvollstreckung ausgeschrieben. Da er die geforderte Summe nebst Kosten vor Ort begleichen konnte, vollstreckten die Bundespolizisten den Haftbefehl nicht. Der Mann durfte seine Fahrt im Anschluss an die Zahlung fortsetzen.

» Weitere Polizeimeldungen