Polizei hebt Drogenlager in Kölner Friseursalon aus – 90 Portionen Kokain sichergestellt

(Symbolbild)

Nach wochenlangen Ermittlungen wegen Drogenhandels hat die Polizei am Donnerstag einen Friseursalon in Köln-Vingst durchsucht und dabei ein umfangreiches Drogenlager ausgehoben. Bei der Razzia stellten die Beamten rund 90 Verkaufseinheiten Kokain, mehr als verkaufsfertige Päckchen Crack und etwa 100 Gramm Marihuana sicher.

Der 32-jährige Betreiber des Friseursalons steht im Verdacht, aus seinem Geschäft heraus mit Rauschgift gehandelt zu haben. Bei der Durchsuchung mit richterlichem Beschluss fanden die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei, unterstützt durch den zivilen und uniformierten Einsatztrupp sowie der Wache Kalk, neben den Drogen auch verschiedene Waffen, darunter eine Machete und Messer.

Zusätzlich beschlagnahmten die Beamten eine Rolex-Armbanduhr im Wert von circa 100.000 Euro, ein Mobiltelefon und über 20.000 Euro Bargeld. Das Gewerbeamt der Stadt Köln schloss den Friseurbetrieb umgehend und versiegelte die Räumlichkeiten.

Der Einsatz war Teil einer großangelegten Kontrollaktion zur Bekämpfung von Kriminalität und Überprüfung gewerberechtlicher Vorschriften in Kalk, am Neumarkt und im Friesenviertel. Vom Nachmittag bis in die Abendstunden überprüften Polizei, Zoll und Stadt Köln mehrere Geschäfte, Betriebe und Personen. Dabei stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzvorschriften fest. Die Kämmerei vollstreckte Forderungen in Höhe von über 95.000 Euro und versiegelte mehrere Spielautomaten.

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