Bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 4 zwischen Erfurt-Ost und Erfurt-West haben Beamte der Autobahnpolizei am gestrigen Abend einen zur Fahndung ausgeschriebenen Opel gestoppt. In dem Fahrzeug befanden sich fünf Personen, gegen die nun mehrere Strafverfahren eingeleitet wurden.
Der 39-jährige Fahrer stellte sich als Hauptbeschuldigter der ursprünglichen Ausschreibung heraus. Das Fahrzeug war wegen einer Unterschlagung zur Fahndung ausgeschrieben worden. Neben diesem Vorwurf machte sich der Mann durch das Führen des Opels gleich mehrfach strafbar: Er besaß keinen Führerschein, beging Kennzeichenmissbrauch und verstieß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Auch zwei der vier Mitfahrer gerieten ins Visier der Ermittler. Sie konnten keine gültige Aufenthaltserlaubnis vorweisen, weshalb gegen sie Verfahren nach dem Aufenthaltsgesetz eingeleitet wurden.
Das Fahrzeug stellten die Beamten zur Eigentumssicherung sicher. Die Kontrolle fand in Fahrtrichtung Frankfurt am Main statt.