Entflohener Gefährder aus Kölner Klinik stellt sich am Flughafen Berlin der Polizei

(Symbolbild)

Ein 44-jähriger Mann, der am Mittwoch aus dem geschlossenen Maßregelvollzug einer Kölner Landesklinik entwichen war, hat sich am Freitagabend gegen 22.30 Uhr selbst der Bundespolizei am Flughafen Berlin Brandenburg gestellt. Alexander G. war während eines begleiteten Ausgangs in der Kölner Innenstadt geflüchtet.

Der gehörlose Mann wandte sich im Flughafengebäude mit Handzeichen an eine Polizeistreife und bat um Hilfe. Auf Nachfrage wies er sich aus, woraufhin die Beamten die Kommunikation mittels elektronischer Textübersetzung führten. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Ausschreibung zur Unterbringung durch das Landgericht Düsseldorf vorlag.

Die Kölner Polizei hatte öffentlich nach dem 44-Jährigen gefahndet, nachdem er am 22. April aus der geschlossenen Einrichtung entkommen war. Mit der Festnahme ist die Rechtsgrundlage für die Öffentlichkeitsfahndung entfallen. Die Fahndungsfotos dürfen nicht mehr verwendet werden.

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