Pyrotechnik und Beleidigungen: 2.300 Nürnberg-Fans bei Fanmarsch vor Zweitliga-Spiel

(Symbolbild)

Beim Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Magdeburg am Sonntag im Max-Morlock-Stadion kam es bereits vor Spielbeginn zu Zwischenfällen. Rund 2.300 Nürnberg-Anhänger beteiligten sich an einem Fanmarsch durch das Stadtgebiet, bei dem wiederholt Pyrotechnik gezündet und Beleidigungen gegen Polizisten gerufen wurden.

Ab 9:00 Uhr versammelten sich die Fans im Bereich des Wöhrder Sees, um anschließend zum Stadion zu marschieren. Der Zug führte hauptsächlich über die Regensburger Straße und verursachte Behinderungen für den Fahrzeug- und Schienenverkehr. Während des gesamten Marsches zündeten Teilnehmer immer wieder Rauchtöpfe und pyrotechnische Gegenstände. Zudem skandierten sie Beleidigungen, die sich gegen die polizeilichen Einsatzkräfte richteten.

Im Stadionbereich setzte die Polizei auf konsequente räumliche Trennung von Heim- und Gastfans, um ein Aufeinandertreffen rivalisierender Fangruppen zu verhindern. Die Beamten überwachten zusätzlich die Einlasskontrollen. Im direkten Zusammenhang mit dem Spiel selbst registrierte die Polizei keine nennenswerten Störungen.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd leitete den Einsatz und koordinierte mehrere hundert Kräfte der mittelfränkischen Polizei sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die zur Betreuung des Fußballspiels und des Fanmarschs eingesetzt waren.

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