Nach Beschwerden von Anwohnern hat die Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 25. auf 26. April 2026, in Bremen-Walle mehrere Raser gestoppt. Bei Kontrollen in der Überseestadt verhängte sie zwischen 23:00 Uhr und 02:00 Uhr insgesamt neun Fahrverbote und erstattete zahlreiche Anzeigen.
Auslöser der Aktion waren Beschwerden mehrerer Anwohner, die sich gegen 23:00 Uhr über Autofahrer meldeten, die deutlich zu schnell durch die Überseestadt fuhren und ihre Motoren laut aufheulen ließen. Als die Fahrer die Polizeipräsenz bemerkten und versuchten, den Standort zu wechseln, rückte die Polizei mit verstärkten Kräften nach und kontrollierte auch an den neuen Aufenthaltsorten.
Der traurige Spitzenreiter des Abends war ein Fahrer, der bei erlaubten 50 km/h mit über 120 km/h gemessen wurde – also mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Ihn erwartet nun ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Die Polizei Bremen kündigte an, solche gezielten Verkehrskontrollen weiterhin durchzuführen – sowohl stationär als auch mobil, mit Funkstreifenwagen oder Zivilfahrzeugen.