Bei einem Schwerpunkteinsatz am Samstagabend, dem 25. April 2026, haben die Polizei Aachen, die kommunalen Ordnungsbehörden und die Bundespolizei mehr als 300 Personen in der Stadt und der gesamten StädteRegion Aachen kontrolliert. Bis nach Mitternacht waren dabei sowohl zivile als auch uniformierte Kräfte unterwegs – darunter Einheiten des Verkehrsdienstes, der Kriminalpolizei und der Einsatzhundertschaft. Ergebnis: 8 Strafanzeigen, 12 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, über 20 sichergestellte Gegenstände – davon 7, die unter das Waffengesetz fallen – sowie mehr als 24 Verwarngelder.
Neben den Personenkontrollen hielten die Beamten mehr als 130 Fahrzeuge an und begleiteten ihre Netzwerkpartner bei Kontrollen in über 15 Gewerbebetrieben. Der thematische Schwerpunkt lag wie bereits an vorangegangenen Wochenenden auf der Bekämpfung von Messergewalt sowie gezielten Kontroll- und Präsenzmaßnahmen.
Am Kaiserplatz in Aachen kontrollierten die Einsatzkräfte mehr als 30 Personen und stellten dabei vier Messer sicher. Zwei der überprüften Personen standen per Haftbefehl gesucht – eine davon direkt am Kaiserplatz, eine weitere im Bereich der Heinrichsallee. Eine dritte Person wurde zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen gesucht. Alle drei wurden in den Polizeigewahrsam gebracht, die beiden mit Haftbefehl gesuchten Personen wurden festgenommen.
In der Antoniusstraße fanden die Beamten bei Personenkontrollen zwei Kartuschen Tierabwehrspray sowie ein Messer und stellten die Gegenstände sicher. Im Elisengarten kontrollierten sie eine Personengruppe, bei der Betäubungsmittel und ein mittlerer dreistelliger Geldbetrag aufgefunden wurden. Drogen und Bargeld wurden beschlagnahmt, die Personen des Platzes verwiesen.
Der Verkehrsdienst kontrollierte im Bereich der Krefelder Straße den Fahrzeugverkehr und führte Geschwindigkeitsmessungen durch: 53 Fahrzeuge überschritten die dort geltende Höchstgeschwindigkeit. In der Hüttenstraße fiel ein E-Scooter-Fahrer auf, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand – ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
In Würselen versuchte der Verkehrsdienst in der Jülicher Straße, einen Autofahrer anzuhalten. Beim Versuch, sein Fahrzeug zu stoppen, touchierte der Fahrer den Außenspiegel eines am Fahrbahnrand geparkten Wagens. Der Grund stellte sich schnell heraus: Der Mann saß mit über 1,2 Promille Alkohol im Blut am Steuer. Ihm wurde auf einer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen, und er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in einem Strafverfahren verantworten.
In Eschweiler und Stolberg kontrollierten Polizei und lokale Ordnungsbehörden gemeinsam über 110 Personen – im Bereich der Schnellengasse, der Dürener Straße sowie am Bahnhof Mühle. Vor einer Gastronomie in der Schnellengasse bedrohte ein Jugendlicher andere Personen mit einem Messer. Bei der anschließenden Kontrolle des minderjährigen Tatverdächtigen stellten die Beamten ein verbotenes Einhandmesser und Pfefferspray sicher, leiteten ein Strafverfahren ein und übergaben den Jugendlichen seinen Erziehungsberechtigten.
Am Blausteinsee fielen den Beamten mehrere Fahrzeuge auf, die augenscheinlich der Tuner-Szene zuzuordnen waren. Die Personen wurden kontrolliert und die Fahrzeuge unter die Lupe genommen – Verstöße wurden dabei nicht festgestellt.
Die Polizei Aachen führt solche Schwerpunkt- und Kontrolleinsätze regelmäßig durch, um gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für Sicherheit in der Stadt und der StädteRegion Aachen zu sorgen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.